ZURICH - THE LOST SENSE EXPERIENCE
Hard facts:
Was hier später wie eine simple Zitrone aussieht, beginnt alles andere als simpel. Für unser Mural für Zurich wurden die Zitronen nicht einfach gemalt – sie wurden gebaut.
In einer großen Werkhalle entstanden aus groben Blöcken handgeformte 3D-Objekte, die Schritt für Schritt ihre organische Struktur bekamen. Fräsen, schleifen, modellieren, bis die Oberfläche genau die unperfekte Perfektion hatte, die eine echte Zitrone ausmacht. Danach kam endlich Farbe ins Spiel: ein sattes, leuchtendes Gelb, das nicht nur knallt, sondern dem Objekt auch Tiefe gibt.
Der Anspruch war klar: keine flache Illusion, sondern echte Haptik.
Ein Element, das aus der Wand heraus gedacht ist – lange bevor es überhaupt an der Fassade hängt.



Mitten auf der Sonnenallee in Berlin-Neukölln wird aus dieser Idee ein weithin Statement im Stadtraum.
Zwei Zitronen, verpackt in Folie, installiert auf kräftigem Blau.
Das Besondere passiert im Detail: Die Früchte wirken nicht nur realistisch, sie bringen durch ihre physische Tiefe eine neue Ebene ins Spiel. Das Mural verlässt die Fläche und bekommt plötzlich Volumen.
Ergänzt durch die Installation rund um „The Lost Sense Experience“ wird aus dem Mural mehr als nur ein Bild.
Es wird Teil eines größeren Moments im öffentlichen Raum – zwischen Alltag, Verkehr und kurzen Stops, die plötzlich länger dauern als geplant.






